TEAKDECK

Ein Teakdeck gibt einem Boot eine ganz spezielle, luxuriöse und warme Ausstrahlung. Ein gut gelegtes Deck erhöht den Wert Ihres Schiffes. 

Wir haben eine jahrelange Erfahrung mit dem Legen und Erneuern von Teakdecks. Weil es da Unterschiede in der Verlegetechnik gibt und wir durch die Jahre hin viele Beispiele gesehen haben, wie es nicht gemacht werden sollte, beschreiben wir hier unser Vorgehen.

Wir verwenden keine „Zwischenplatte“ aus Multiplex. Damit ist die Arbeit zwar viel einfacher, weil man dann keine oder wenig Löcher in den Stahl bohren und abdichten muß, aber bei älteren Schiffen haben wir zu oft Probleme gesehen bei dieser Konstruktion. Das Material wird weicher, es dringt Wasser ein und nach einigen Jahren nach einigen Jahren kommt das Deck hoch. Darum befestigen wir die Latten direkt auf dem Deck.

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Das verwendete Holz muß von guter Qualität sein und "quartiers" gesägt sein. Das besagt, man sieht im Holz keine Flammen, sondern ein Streifenbild. Das Holz ist durch diese Sägeweise auch stärker, es spaltet sich weniger leicht.Zuerst werden die sog. Leibhölzer (Hölzer an den Rändern) passend gemacht und provisorisch befestigt. Daraufhin werden die Leisten dazwischen passend gemacht und wo nötig mit sog. Verzahnungen versehen. Wenn alles paßt, kann das Holz endgültig auf dem Deck befestigt werden. Dazu wird das Deck mit einem dünnen sog. „bedding compound“ bestrichen, einer Art Kitt. In den werden die einzelnen Teile gedrückt und auf dem darunterliegenden Stahldeck mit Zylinderkopfschrauben befestigt. Dafür wurden inzwischen Löcher gebohrt und Gewinde geschnitten. Die Schraubenlöcher werden dann abgedeckt mit Teakholz-Pfropfen mit Epoxyleim. Nun werden die Fugen gesäubert, entfettet und mit Fugendichtungsmaterial versehen. Nach tagelangem Aushärten wird das Ganze abgeschliffen und so entsteht das gewünschte Resultat eines Teakdecks mit schwarzen Fugen („Nähten“).